Die Brustverkleinerung(auch als Mammareduktionsplastik bekannt) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Fett, Haut und Brustgewebe entfernt werden, um die Größe und das Gewicht der Brüste zu reduzieren. Ziel der Operation ist es, nicht nur eine ästhetisch ansprechendere Brustform zu erzielen, sondern auch körperliche Beschwerden zu lindern, die durch große und schwere Brüste entstehen können.
Behandlungsdauer: Je nach Art der OP und Umfang circa 1,5 bis 4 Stunden
Betäubung: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: Stationär
Nachbehandlung: Eine Entfernung der Fäden ist nicht nötig, 6-8 Wochen lang das Tragen eines Spezial-BHs
Gesellschaftsfähigkeit: Nach ungefähr 1 bis 2 Wochen
Sport: Nach circa 4 Wochen langsam beginnend
Viele Frauen leiden unter den körperlichen und emotionalen Folgen einer sehr großen Brust (Makromastie oder Gigantomastie). Typische Beschwerden, die eine Brustverkleinerung notwendig machen, sind:
Durch das Gewicht großer Brüste kommt es häufig zu Verspannungen und Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich.
Frauen mit großen Brüsten haben oft Schwierigkeiten, sportliche Aktivitäten auszuüben oder sich frei zu bewegen.
Unter der Brust können durch Reibung und Schweiß Hautirritationen oder Hautinfektionen entstehen.
Große Brüste erschweren es, passende und bequeme Kleidung zu finden.
Das Selbstbewusstsein kann durch das Gefühl der Unzufriedenheit mit dem Körperbild oder unerwünschte Aufmerksamkeit negativ beeinflusst werden.
Der Ablauf einer Brustverkleinerung variiert je nach Größe der Brust, der gewünschten Verkleinerung und der Hautbeschaffenheit. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter Vollnarkose und dauert etwa 1,5 bis 4 Stunden.
Der Eingriff wird in aller Regel unter Vollnarkose durchgeführt, sodass die Patientin während der Operation schmerzfrei ist. In manchen Fällen ist eine operative Revision in Lokalanästhesie möglich.
Es gibt verschiedene Schnitttechniken, die abhängig von der Ausgangssituation und dem gewünschten Ergebnis gewählt werden:
Ein kreisförmiger Schnitt wird um die Brustwarze herum und ein vertikaler Schnitt von der Brustwarze bis zur Brustfalte geführt. Diese Technik eignet sich für moderate Verkleinerungen.
Hier wird zusätzlich zum vertikalen Schnitt ein horizontaler Schnitt entlang der Brustfalte gemacht. Diese Methode wird bei großen Brustverkleinerungen verwendet.
In einigen Fällen kann eine Fettabsaugung zur Reduzierung des Brustvolumens ausreichen, insbesondere wenn das Brustgewebe überwiegend aus Fett besteht.
Der Chirurg entfernt überschüssiges Fett, Brustgewebe und Haut, um die Brust zu verkleinern. Je nach Methode wird die Brustwarze neu positioniert, ohne ihre Verbindung zum Nervengewebe zu verlieren, um Sensibilität und Stillfähigkeit weitgehend zu erhalten.
Nach der Gewebeentfernung wird die Brust neu geformt und das verbleibende Gewebe so platziert, dass die Brust eine straffere und symmetrischere Form erhält.
Die Einschnitte werden mit feinen Nähten verschlossen, sodass die Brust eine harmonische und natürlich wirkende Form annimmt.
In den allermeisten fällen erfolgt die Rekonstruktion eines inneren BH‘s, der in der OP operativ rekonstruiert wird
Nach der Operation müssen Patientinnen mit einer Erholungszeit von mehreren Wochen rechnen. In den ersten Tagen können Schwellungen, Blutergüsse und Schmerzen auftreten, die mit Schmerzmitteln gut behandelt werden können. Ein spezieller Stütz-BH sollte für mehrere Wochen getragen werden, um die Brust zu stabilisieren und den Heilungsprozess zu fördern.
Die meisten Frauen können nach etwa einer Woche leichte Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen, sollten jedoch anstrengende körperliche Tätigkeiten und Sport für etwa vier bis sechs Wochen vermeiden. Das endgültige Ergebnis der Operation ist meist erst nach einigen Monaten vollständig sichtbar, wenn die Schwellungen abgeklungen sind.
Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Brustverkleinerung gewisse Risiken und mögliche Komplikationen, dazu gehören:
Je nach Schnitttechnik können sichtbare Narben entstehen, die jedoch mit der Zeit verblassen.
Es kann vorübergehend oder dauerhaft zu einer verminderten Empfindlichkeit der Brustwarzen kommen.
In seltenen Fällen kann es zu einer ungleichmäßigen Größe oder Form der Brüste kommen, die eine Nachkorrektur erfordert.
Obwohl der Chirurg in der Regel versucht, die Milchgänge und Nervenverbindungen zu erhalten, besteht ein Risiko, dass die Fähigkeit zum Stillen beeinträchtigt wird oder das ein pathologischer Schmerz der Milchgänge verbleibt.
Eine der Hauptvorteile ist die deutliche Reduktion von Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen.
Frauen berichten nach der Operation häufig von einer gesteigerten Lebensqualität, mehr Selbstvertrauen und der Möglichkeit, sportlich aktiver zu sein.
Die Brüste wirken straffer, symmetrischer und proportional zum restlichen Körper.
Dieses Verfahren bietet Dr. Koliussis bereits seit Jahren an und ist einer der wenigen Chirurgen der solch einen Eingriff in aller Regel ohne Redondrainagen durchführt. Ein Fadenzug ist ebenfalls standardisiert nicht erforderlich, da selbstauflösende Fäden verwendet werden.
Die Brustverkleinerung ist eine sehr effektive Methode, um sowohl körperliche Beschwerden als auch ästhetische Unzufriedenheiten zu beheben. Sie bietet langfristige Ergebnisse, indem sie die Größe und Form der Brüste an die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Patientin anpasst. Besonders für Frauen, die unter den physischen und psychischen Belastungen großer Brüste leiden, kann dieser Eingriff eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität bedeuten.
Für Frauen, die unter zu großen, schweren Brüsten leiden – z. B. mit Rücken- oder Nackenschmerzen, Haltungsschäden oder Einschränkungen im Alltag und Sport.
Das ist individuell verschieden und hängt von Ausgangsgröße, Körperbau und Wunsch der Patientin ab – meist mehrere hundert Gramm pro Seite.
Ja – neben der Verkleinerung wird die Brust auch angehoben und neu geformt. Der Brustwarzenhof wird ggf. verkleinert und höher positioniert.
Ja – typisch sind Narben um den Brustwarzenhof, senkrecht nach unten und ggf. in der Unterbrustfalte („T-Schnitt“). Diese verblassen im Lauf der Zeit deutlich.
Je nach Technik ja – jedoch kann es zu Einschränkungen kommen. Dies wird im Beratungsgespräch ausführlich besprochen.
Die erste Phase dauert etwa 2 Wochen, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 3–6 Monaten. In dieser Zeit verändert sich die Brustform noch leicht.
Leichte bis mäßige Schmerzen in den ersten Tagen sind normal – sie lassen sich gut mit Schmerzmitteln behandeln.
In der Regel 1–2 Wochen Schonung, Sportpause für etwa 6 Wochen. Heben und Tragen schwerer Lasten sollte in dieser Zeit vermieden werden.
In der Privatpraxis ist die Behandlung in der Regel selbst zu zahlen. Bei starker medizinischer Indikation kann ein Antrag gestellt werden – wir beraten gern dazu.
Ja – sofern keine starken Gewichtsschwankungen oder erneute Schwangerschaften folgen, bleibt das Ergebnis langfristig stabil.
Individuelle Beratung – persönlich, diskret und unverbindlich.
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