Ein Implantatwechsel ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem Brustimplantate, die zuvor bei einer Brustvergrößerung eingesetzt wurden, durch neue ersetzt werden. Dieser Eingriff wird aus verschiedenen Gründen durchgeführt, wie beispielsweise bei Komplikationen mit den vorhandenen Implantaten, Veränderungen der ästhetischen Wünsche der Patientin oder im Rahmen der routinemäßigen Wartung, da Brustimplantate nicht als lebenslange Geräte konzipiert sind.
Behandlungsdauer: 1 bis 1,5 Stunden
Anästhesie: kurze Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Übernachtung
Drainage: in der Regel nicht erforderlich
Nachbehandlung: Nach der Brustvergrößerung wird das Implantat durch einen Kompressions-BH sowie einen speziellen Gurt (Stuttgarter Gürtel) gesichert. Tragedauer: Kompressions-BH in der Regel 6 Wochen Tag und Nacht sowie 2 Wochen Stuttgarter Gürtel
Gesellschaftsfähigkeit: je nach Einzelfall etwa nach 3-5 Tagen
Sport: nach etwa 2-4 Wochen langsam beginnend (nach Rücksprache mit Ihrem Facharzt)
Im Laufe der Zeit können Implantate altern und beschädigt werden, z. B. durch Risse oder Undichtigkeiten (bei Silikonimplantaten).
Eine häufige Komplikation, bei der sich eine harte, vernarbte Kapsel um das Implantat bildet, was zu Schmerzen, Verhärtung oder Verformung der Brust führen kann.
Manche Frauen entscheiden sich, ihre Implantatgröße zu ändern, entweder um eine größere oder kleinere Brust zu haben, oder um die Form zu verbessern.
Einige Patientinnen möchten von einem Implantattyp (z. B. Kochsalzlösung) zu einem anderen (z. B. Silikon) wechseln, um ein natürlicheres Aussehen oder Gefühl zu erreichen.
Implantate können sich im Laufe der Zeit verschieben oder absacken, was zu Asymmetrie führen kann.
Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt.
In vielen Fällen verwendet der Chirurg die bereits vorhandenen Narben, um neue Schnitte zu vermeiden. Bei Bedarf kann der Schnitt angepasst werden.
Die alten Brustimplantate werden entfernt. Falls sich eine vernarbte Kapsel gebildet hat (Kapselfibrose), wird diese möglicherweise ebenfalls entfernt oder korrigiert.
Neue Implantate werden in die Brust eingesetzt. Dies kann an derselben Position wie die alten Implantate (über oder unter dem Brustmuskel) oder, falls nötig, in einer neuen Position erfolgen.
Die Schnitte werden vernäht, und in vielen Fällen wird eine spezielle Kompressionskleidung getragen, um die Heilung zu unterstützen.
Dieses Verfahren bietet Dr. Koliussis bereits seit Jahren an und ist einer der wenigen Chirurgen der solch einen Eingriff in aller Regel ohne Redondrainagen durchführt. Ein Fadenzug ist ebenfalls standardisiert nicht erforderlich, da selbstauflösende Fäden verwendet werden.
Patienten, die mit ihren ursprünglichen Implantaten unzufrieden sind, können durch den Wechsel eine verbesserte Form oder Größe erreichen.
Probleme wie Kapselfibrose oder Implantatverlagerung können korrigiert werden, was sowohl die Aesthetic als auch den Komfort verbessert.
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es Risiken wie Infektionen, Blutungen, Narbenbildung oder negative Reaktionen auf die Anästhesie.
In einigen Fällen kann sich nach dem Wechsel erneut eine Kapselfibrose entwickeln.
Die Erholungszeit nach einem Implantatwechsel ist ähnlich wie bei der ursprünglichen Brustvergrößerung, dauert in der Regel 1 bis 2 Wochen. Anstrengende Aktivitäten sollten für etwa 4 bis 6 Wochen vermieden werden.
Insgesamt bietet ein Implantatwechsel die Möglichkeit, ästhetische Probleme zu beheben oder medizinische Komplikationen zu korrigieren, um das Wohlbefinden und die Zufriedenheit mit dem Ergebnis zu steigern.
Bei Kapselfibrose, Wunsch nach Größenänderung, Implantatdefekt oder nach längerer Tragedauer.
Moderne Implantate sind sehr langlebig – ein routinemäßiger Wechsel ist nicht mehr zwingend nötig, aber nach 10–15 Jahren oft sinnvoll.
Das alte Implantat wird entfernt, die Kapsel ggf. behandelt und ein neues Implantat eingesetzt – meist über denselben Zugang.
Ja, eine Vergrößerung oder Verkleinerung ist problemlos im Rahmen des Eingriffs möglich.
Oft ja – da das Gewebe bereits vorgedehnt ist, ist die Heilung meist schneller.
Nein, Sie können beim bisherigen Hersteller bleiben oder in der Beratung Alternativen wählen.
Die Risiken sind vergleichbar – Infektion, Nachblutung oder Kapselfibrose können theoretisch erneut auftreten.
In manchen Fällen ja – das hängt von Volumen und Gewebequalität ab.
Meist 5–7 Tage – abhängig von der beruflichen Belastung.
Falls notwendig, kann eine Bruststraffung gleichzeitig durchgeführt werden.
Individuelle Beratung – persönlich, diskret und unverbindlich.
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